Vorstandsmitglied Leadership Brandenburg e.V.

Vorstandsvorsitzender Der Paritätische Landesverband Brandenburg e.V.

Andreas Kaczynski


Ich bin Vorstand des Paritätischen Landesverbands Brandenburg und Geschäftsführer mehrerer Tochtergesellschaften mit rund 250 Mitarbeitenden.

Der Paritätische ist ein Dachverband für über 300 Organisationen aus dem sozialen Bereich. Die Aufgaben der Mitglieder reichen von der Kindertagesbetreuung, über vielfältige Beratungsangebote (Sucht, Schulden, Schwangerschaft, Ehe und Familie etc.) Selbsthilfegruppen, Stadtteilzentren und Jugendclubs bis zu Wohn- und Beschäftigungsangeboten von Menschen mit Handicap sowie den unterschiedlichsten Pflegeangeboten. Der Paritätische Brandenburg berät seine Mitglieder insbesondere in fachlichen und wirtschaftlichen Fragen, begleitet Entgeltverhandlungen und mischt sich auf kommunaler wie Landesebene in die politischen und gesetzgeberischen Prozesse ein. Er wirkt in diesem Zusammenhang in weit über 100 Gremien mit.

Die vier Tochtergesellschaften betreiben selbst Kindertages- und Pflegeeinrichtungen sowie Wohnangebote für Menschen mit Handicap.

 

Themen, die ich in meiner beruflichen Position verantworte

Als Teil eines zweiköpfigen Vorstands verantworte ich insbesondere die Themen Verbandsarbeit und Sozialpolitik.

 

Projekte, die ich begleite, um Brandenburg zu gestalten

Die großen Herausforderungen unseres Landes aus gesellschaftlicher und sozialer Sicht sind die Überwindung der Armut, die Eindämmung der zunehmenden Polarisierung sowie die Bewältigung der auf uns zukommenden Pflegewelle. Deshalb bin ich federführend in der Landesarmutskonferenz Brandenburg tätig, betreiben wir als Verband eine Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung, um bereits früh demokratische Verfahren einzuüben und engagiere ich mich für den Pflegepakt des Landes Brandenburg.

 

Eine Person in/aus Brandenburg, die ich besonders schätze

Ich habe enormen Respekt vor der Lebensleistung der Brandenburger, die nach der Wende die Ärmel hochgekrempelt und trotz Arbeitsplatzverlust oder Massenabwanderung nicht den Kopf in den Märkischen Sand gesteckt haben, sondern ein „neues“ Land gestalten wollten. Dazu gehören vor allem die vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die etwa unzählige soziale und kulturelle Initiativen und Vereine ins Leben gerufen haben, aber auch Politiker und Verwaltungskräfte der ersten Stunde.